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Im Sinkflug bei 3.000 ft (900m) ------ weiter unten
Die Kamera ist fast senkrecht montiert, zeigt also immer auf den Boden.
Kurz vor der Landung ein totaler Stromausfall berichtet der Kommentator
des Films.
Das Landemodul torkelt...
kippt zur Seite, deshalb stehen die Bilder im Film auch auf dem Kopf.
...
Es ist der Mondhorizont zu sehen, das Modul hat ca 60-90° Schräglage.
Armstrong entschließt sich, nicht das Rückflug Modul vom
Landemodul zu trennen und den Rückflug anzutreten,
sondern entscheidet sich aus dieser misslichen Lage zu einer Landung
per Handsteuerung.!!!
Ist dies eine dramaturgische Einlage a la Hollywood ?
Noch nie war das Landemodul unter diesen Gegebenheiten getestet worden,
ein Jungfernflug.
Die Testversuche im Weltall bei Apollo 10, kurze Zeit zuvor wiesen
noch 1000 Beanstandungen.
bzw.Fehlfunktionen auf. Armstrong spielt also mit dem Tod, Helden sind
halt so!!!
Erstaunlich an diesen Bildern ist allerdings die Krümmung des Mondhorizontes
(auf den Bildern nach der Landung ist der Horizont gerade), es scheint
eher, die
Bildsequenz stammt aus einer Mondumlaufbahn aus 90 km Höhe anstatt
aus 500 m.
Nach der Landung wird sofort auf den Schatten der Landefähre umgeschaltet.
Nanu, was ist denn hier passiert. Am oberen linken Bildrand, in den
Katern fallen die Schatten von rechts nach links,
steht also die Sonne oben rechts. Wie kommt also des Schatten der Mondlandefähre
ins Bild ?
Sieht es nicht eher danach aus, dass auch das Hintergrundbild aus einer
Mondumrundung aus 90 km Höhe stammt.
Man hat auch hier peinlichst darauf geachtet, den Horizont nicht im
Bild erscheinen zu lassen.
Ist der schwarze Streifen am linken Rand wirklich nur das Cockpit-Fenster
oder die Begrenzung der Projektionsleinwand ?
Als Pilot war ich immer fasziniert, wenn der große Flugzeug-Schatten
beim Landeanflug vor mir herflog,
bis er sich dann am Boden mit dem Flugzeug vereinigte. Wirklich tolle
Bilder waren das.
Ein Astronaut wäre ebenso begeistert von solchen Bildern, wie
sich sein Gerät über die Mondoberfläche bewegt, bis hin
zur Landung.
Das ist es was ich meine wenn ich sage, es sind die Bilder die nicht
aufgenommen wurden.
Zeit genug wäre doch bei einem der 6 Anflüge immer gewesen.
Ein einziger Kameraschwenk
Mondoberfläche-Schatten des Landemoduls-Landung-Mondhorizont -
und hoch zur Erde.
So hätte ich es jedenfalls gedreht und Zweifel wären nie
aufgekommen. So bleibt doch alles offen.
Apropos Schatten... Bei Apollo 16 steht die Sonne fast senkrecht, der
Schatten ist also unter dem Mondauto zu sehen.
Dauerten alle Ausflüge zusammen max. 18 Stunden, so sind doch
sehr große Unterschiede auf den Bildern zu sehen.
In 18 Stunden ändert die Erde Ihren Winkel zur Sonne, auf
ihrer Umlaufbahn, um 0,75°.(1°/Tag)
Der Mond auf seiner Umlaufbahn um die Erde ca.9°. Vom Sonnenlicht
aus gesehen also ca.10°.
Auf den Bildsequenzen sind Schatten bis annähend zum Sonnenuntergang
zu sehen. also
Dies entspräche ungefähr einem Zeitablauf wie er in ca. 7
Tagen stattfindet, 1/4 Umdrehung des Mondes.
Dies sind nur einige Anstösse, machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken beim kritischen Anblick solcher Fotos.
Jahre später...Apollo 17 Aufnahmen. Wurde das Fehlen der Erde bemerkt
und die Technik verbessert...
.....
Bilder von der Oberfläche, oder aus dem Orbit, oder Montage,
oder echt ??? Ich weiss es nicht. Sie sind gefragt !
Ist Ihnen schon aufgefallen, daß auf keinem der
Mondbilder Sterne zu sehen sind ? Frage : Sind es etwa die Studiowände
?
Die Erklärung ist ganz einfach : Man kann einen
Film nicht so lange belichten bis später darauf die Sterne zu erkennen
sind,
sonst ist der Rest des Bildes völlig überbelichtet.
Wird ein Bild aber von einem Satelitten oder Raumschiff aus gemacht,
daß sich mit extrem hoher Geschwindigkeit bewegt
muß die Belichtungszeit nochmal extrem gekürzt werden, min.
1/1000 sec,
sonst wäre alles unscharf. Sehen sie also die Bilder
auf der nächsten Seite und bilden Sie sich Ihre Meinung.